„How to be British“ ist ein „Klassiker“ von 2003. Ich kannte einige der 32 Vorurteile/Themen, die darin abgehandelt werden schon aus dem Unterricht. Dieses Comic (?) wird gerne mal zum Auflockern von Skripten verwendet.
Hier wird aber kein plattes Briten Bashing betrieben, sondern auf recht britisch zurückhaltende Weise auf die Eigenheiten des kleinen Inselvolkes eingegangen. Einiges stimmt so, anderes unterscheidet sich letztendlich aber nicht wirklich sonderlich von der Art, wie wir Deutsche unser Leben organisieren. Ich denke, deutsche Gastfamilien sind jetzt nicht wirklich so anders von Britischen.
Auf einiges wurde tatsächlich in Unikursen eingegangen, besonders Dress Sense (4). Meine Lektorin für Speaking Englisch wundert sich immer, dass wir Deutschen und so einpacken im Winter und seltsam schauen, wenn andere bei Minusgraden in dünnen Klamotten rumlaufen. Die Chancen sind wirklich gut, dass es Briten sind. Anscheinend ist die Frage „Frierst Du in den Klamotten nicht?“ wirklich typisch Deutsch und ja, teilweise bekam ich das Frösteln wenn ich gesehen habe, wie die zwei Britinnen in meinem Kurs im Winter noch herumliefen.
Auch Politeness (7) ist ein typisches Thema. Different Registers of Speaking… Ein laaaaaaaaaaanges Thema in „Linguistics in the classroom.“
Pronounciation (9): How to Pronounce the th – Ja, den Comic hatte ich in introduction to linguistics im Skipt und das aus gutem Grund.
Body Idioms (12) und Terms of Endearment (13) sind einfach nur nützlich, genau wie The Bathroom (19).
Fazit: Unterhaltsam, lehrreich und nützlich. Hat schon seinen Grund, warum das Buch seit 2003 immer problemlos zu bekommen war.