Als Silvie nach einem Unfall erwacht, ist die einst so lebenslustige Frau gefangen in ihrem eigenen Körper. Ihre Schwester Anna, die seit Jahren kurz vor einem Zusammenbruch stand, scheint verschwunden – und die Frau, die sie so liebevoll pflegt, hat Silvie über Jahre als gefährliche Rivalin gesehen.
Durch dieses Hörbuch bin ich regelrecht geflogen! Ich bin darauf durch eine Reduzierungsaktion von Audible darauf aufmerksam geworden, denn das Buch hat nicht nur viele Rezensionen, es hat auch grandios viele positive. Der Klappentext ist kurz aber spannend und hat mein Interesse geweckt.
Zu meiner großen Freude spielt das Buch genau in dem Umkreis, in dem ich wohne. Silvie, ihre Schwester Anna wohnen mit ihrer Familie in Frankfurt und Umgebung. Viele der im Buch genannten Ortschaften kenne ich und das steigerte meine Lesefreude umso mehr!
Silvie und Anna, zwei Schwestern, die jedoch unterschiedlicher nicht sein könnten. Die ältere Anna ist fleißig und sparsam und bereitet, sich so gut es geht, finanziell sowie mental auf ein späteres Familienleben mit Mann, Kindern und eigenem Haus vor. Silvie dagegen sprüht vor Lebens- und Reiselust. Sie studiert und möchte das Leben, so weit wie es geht, genießen. Alles kommt irgendwann wie es soll, lautet ihr Motto.
Irgendwann finden beide den Partner fürs Leben, gründen eine Familie und erkennen, dass ihr Leben sich nun ganz anders entwickelt hat, als sie es sich vor einiger Zeit vorgestellt haben. Annas Ehe- und Familienleben treibt sie in eine medikamentöse Abhängigkeit und Depression. Silvie erkennt, dass sie sich von ihrem Mann emotional sehr weit entfernt hat. Unter anderem spielt da auch die körperliche Ablehnung eine Rolle, die sie durch Johannes während ihren Schwangerschaften erfahren musste. Und so nimmt alles nun seinen Lauf...
Ivonne Keller hat wirklich eine grandios spannende Geschichte geschrieben, die ihren Spannungsbogen bis zum letztendlichen Schluss aufrechthalten und sogar steigern kann. Die seltsame Situation, auf die in der Buchbeschreibung eingegangen wird, löst sich erst ganz am Ende. All meine Vorstellungen und Spekulationen wurde am Ende absolut übertroffen und ich war positiv überrascht, dass die Autorin es geschafft hat, der wunderbaren Story, einen absoluten Paukenschlag als Auflösung zu geben! Selten wurde ich für das Lesen eines Buches mit einem so unverhofften, speziellen und besonderen Ende belohnt wie hier.
Die Figuren sind sehr vielschichtig und menschlich, haben Fehler und Schwächen und genau deshalb folgt man ihrem Weg mit großer Freude.
Ivonne Kellers Sprache ist klar, direkt und voll von schöner Satire und Sarkasmus. Es gelingt ihr ganz besonders, die unterschiedlichen Figuren sprachlich abzugrenzen und ihnen einen eigenen Charakter zu geben. Das kommt im Hörbuch ausgezeichnet zur Geltung. Die Kapitel eröffnen verschiedene Blickwinkel, wobei Silvies Teil in der Ich-Form geschrieben wurde. Sie ist die Protagonistin und erzählt. Die einzelnen Kapitel greifen wunderbar ineinander über und man bekommt die Geschichte jeweils aus einer anderen Perspektive erzählt, die die Geschichte stetig nach vorne bringt und Stück für Stück immer mehr Fragen beantwortet.
Zum Hörbuch: Vera Telz hat einige bekannte Bücher eingesprochen und ist für diesen Titel hier genau die richtige Besetzung. Ich folgte sehr gespannt ihrer Erzählung und freute mich, wie toll sie den einzelnen Charakteren eine eigene Stimme geben konnte.
Fazit: Ein fantastisches und mega spannendes Buch, das alles hält, was der Klappentext verspricht! Man hat schon fast das Gefühl, als würde man einen Psychothriller lesen, so sehr schafft es Ivonne Keller einen ins Buch zu ziehen. Als Leser ist man einem Rätsel auf der Spur und wird fürs Durchhalten mit einem herausragenden Finale belohnt. Ivonne Keller war mir als Autorin bisher kein Begriff, aber ich bin sicher, dass ich mehr von ihr lesen oder hören will. Wer Lust auf eine außergewöhnliche und spannende Geschichte hat, sollte sich dieses Buch hier nicht entgehen lassen! Von mir gibt´s eine ganz klare Lese- und Hörempfehlung!
Was für ein Thriller ganz ohne Blutvergießen und Mord und Todschlag, sowas hab ich schon lange nicht mehr gelesen, ich bin echt begeistert. Ich kannte noch kein Buch von Keller und Jensen, das ist mein erstes, aber es hat mich voll und ganz in seinem Bann gezogen. Man stelle sich vor du wachst auf und kannst nichts mehr, du bist gefangen in deinem Körper, du kannst nicht mehr sprechen, selbstständig essen, dich anziehen, du siehst alles um dich herum, du verstehst alles, du hörst alles, aber du kannst dich nicht verständigen nicht sprechen, eine grausame Vorstellung gell. Genauso schlimm wie eine normale Familienmutter die den Boden unter den Füßen verliert, über sich und sich nur mit Tabletten über Wasser hält, aber keiner merkt etwas und sieht etwas, bis, ja bis es endgültig zu spät ist und ein Unglück geschieht. Es geht hier um zwei Leben eigentlich um drei mehr oder weniger die miteinander verbunden sind die so gar nicht normal verlaufen wie es eigentlich normal erscheint. Silvie, ihre Schwester Anna und Sabina , drei Frauen die nicht unterschiedlicher sein können sind irgendwie mit einander verbunden, sehr tragisch und sehr schicksalshaft. Ich habe mit gerätselt wie es sein könnte und warum das so ist, aber leider ich lag immer daneben, erst am Schluss der Geschichte versteht man erst die Zusammenhänge was wirklich geschehen ist und was die ganze Wahrheit ist und was wie zusammenhängt. Das war richtig klasse und wird mich schon noch eine Weile beschäftigen.
Silvia, Anna und Sabina - drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die doch eines gemeinsam haben: Hirngespenster! Silvia und Anna sind Geschwister, doch sie haben einfach keinen richtigen Draht zueinander. Seit Anna in ihrer Kindheit schwer an Leukämie erkrankte, ist nichts mehr zwischen den beiden, wie es mal war. Und so geht jede ihren eigenen Weg. Silvie, erfolgreich in ihrem Job bei der Zeitung, möchte unabhängig sein, ihr Leben unbeschwert genießen und denkt nicht an Familiengründung und Ehe. Anna hingegen lebt sehr bodenständig, spart so sie kann und möchte gerne ein eigenes Haus und Familie. Sie beitratet den erfolgreichen Immoblilienmarkler Matthias, zieht mit ihm in eine wunderschöne Doppelhaushälfte und bekommt schnell hintereinander drei Kinder. Währenddessen genießt Silvia das Leben zusammen mit ihrem Freund Johannes in vollen Zügen. Johannes, der immer ihr guter Freund war, der lange seiner Jugendliebe Sabina hinterher trauerte. Den sie immer tröstete. Plötzlich waren sie ein Paar und sie genossen dies in vollen Zügen. Auch Silvia wird schwanger und die beiden heiraten. Die Schwestern scheinen beide ein glückliches Los im Leben gezogen zu haben, doch der Schein trügt. Nach außen hin erscheinen die Familien glücklich doch hinter geschlossenen Türen sieht die Welt ganz anders aus. Anna scheint Tablettensüchtig und Silvia hat sich neu verliebt. Entscheidungen sollten getroffen werden und Lasten schwer. Doch das Schicksal kommt zuvor und reißt Silvia aus dem Leben. Als sie wieder zu sich kam, ist ihr Leben plötzlich eng mit Sabina verstrickt, Johannes Jugendliebe. Was ist nur passiert??? Und wo ist ihre Schwester Anna?
"Vor ein paar Monaten, als ich zu mir kam, fand ich mich in einem gesicherten Bett wieder und begriff nicht, was mit mir passiert war. Ich war eine vollkommen andere." Seite 7
Handlung & Charaktere: Ivonne Keller hat mit "Hirngespenster" ein Romandebüt vorgelegt, wie man es besser nicht machen könnte. Schon von den ersten Seiten ist man gefesselt von dieser unglaublich tiefgängigen, emotionalen und auch sehr spannenden Geschichte um diese drei Frauen Silvia, Anna und Sabina. Wer glaubt, hinter dieser Geschichte verbirgt sich ein leichter Frauenroman, der irrt. Hier wird der Leser gefordert und mitgerissen mit den Geschehnissen. Die Erlebnisse der Frauen erscheinen so authentisch, direkt aus dem Leben gegriffen und überhaupt nicht überzogen. Diese Erlebnisse, die diese Frauen durchleben, könnte gerade der besten Freundin, der Nachbarin - oder auch einem selbst so passieren. Dies regt natürlich ungemein zum Nachdenken an. Yvone Keller hat es verstanden, ordentlich Spannung aufzubauen und diese teils sehr dramatischen Geschehnisse dem Leser auf ergreifende und mitreißende Weise zu vermitteln. Mehrere Handlungsstränge werden hier geschickt miteinander verwoben. Jeder Handlungsstrang erzählt vom Leben und vom Schicksal der jeweiligen Frau. Als besonderes Merkmal sei hier genannt, dass die Autorin ständig zwischen diesen drei Freuen hin und her springt. Diese Darstellung ist wunderbar gelungen und baut unglaublich Lesespannung auf. Zudem wird dadurch aufgezeigt, wie nah ihr Leben doch miteinander verbunden, verknüpft war und auch immer noch ist. Das Schicksal scheint die Frauen wir Marionetten zu benutzen. Man muss jedoch keine Bedenken haben, dadurch womöglich nicht in die Geschichte zu finden. Jedes Kapitel ist immer mit dem Namen der jeweiligen Frau überschrieben, um die es gerade geht. Doch die Charaktere sind so unglaublich gelungen dargestellt, dass dies kaum noch nötig ist, um die Frauen zu unterscheiden. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten wurden sehr anschaulich und tiefgängig beschrieben, die Frauen haben so ein ganz individuelles, facettenreiches Gesicht erhalten. Jede Frau hat ihre ganz persönlichen Eigenheiten, die ihren Charakter und auch ihr Verhalten prägen.
"Anna strich mit beiden Händen ihr dunkles Haar hinter die Ohren - eins -, straffte die Schultern - zwei -, betrat mit einem Schritt den Supermarkt - drei - und zählte weiter jeden ihrer Schritte. Seite 11
Unglaublich ergreifend sich auch die in kursiver Schrift gehaltenen Passagen, die sich durch die ganze Geschichte ziehen. Die Gedanken der vollkommen anderen Silvia... Traurig, erschütternd und doch muss man hier auch immer wieder über den leicht ironischen Tonfall schmunzeln. Ein echtes Leseerlebnis. Hier möchte ich nicht zu viel verraten, aber spätestens bei der Szene mit den Nussecken kann bestimmt keiner mehr das Schmunzeln verkneifen :)
Mein persönliches Fazit : Schon als ich den Einleitungstext zu diesem Roman gelesen hatte, war mir klar: "Dieses Buch muss ich lesen!" Gesagt - getan, und ich habe dieses Buch geradezu verschlungen. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen, zu sehr war ich von den Geschehnissen und dem wirklich äußerst gelungenen Schreibstil gefesselt. Innerhalb eines Tages habe ich das Bauch beendet und in dieser seit eine emotionale Achterbahn der Gefühle durchlebt. Mitgerissen hat mich diese Geschichte. Ich war erschüttert, geschockt, ergriffen und zugleich auch fasziniert und begeistert. Ich musste mit den Frauen lachen und weinen. es ist faszinierend und zugleich erschreckend, auf welche Weisen wir versuchen, unseren Stress - ob psychisch oder physisch - zu verarbeiten. Und wie oft wir ihn einfach ignorieren ... egal mit welchen Konsequenzen. Ein unglaublich gelungenes Debüt, dass mich total in Atem hielt und rundum begeisterte. Meine absolute Leseempfehlung! Liebe Ivonne Keller, bitte immer weiter so! Ich warte schon ungeduldig auf das nächste Buch!
"Die Kleine hatte sie plötzlich mit ihren großen braunen Augen angesehen und etwas erwidert, von dem sie nie gedacht hätte, dass es schon im Wortschatz einer Dreijährigen vorkam: "Nee", hatte sie geflüstert und Annas Lider mit den kleinen zarten Fingern geschlossen. "Hirngespenster war'n das"
Definitely not my cup of tea. Abuse, mistreatment, psychological issues and in the end quite spiritual. Had a hard time finishing this, I'm afraid. The major issues lie within the writing and the naming of the characters. Temporal, structural and character switches are hard to follow. Especially, because two of the main male protagonists begin with "J" and two of the main female protagonists begin with "S". I often mixed them up.
Ich fand das Buch sehr spannend und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Die Charaktere waren mir allesamt eher unsympathisch, was mich aber nur minimal gestört hat. Das Ende kam für mich überraschend, die Auflösung gefiel mir aber nicht 100%ig.
Kurzbeschreibung: Drei Frauen. Silvie, ihre Schwester Anna und Sabina. Ein Unfall, der ihr Leben verändert. Während Silvie vor der Entscheidung für ihren Liebhaber Jens und gegen ihren Mann Johannes steht, kämpft ihre Schwester Anna um ihren Verstand. Nur mit Pillen schafft sie es, den Alltag mit ihren drei Kindern einigermaßen zu überstehen. Silvie ist hin- und hergerissen: Soll sie Anna beistehen oder sich um ihr eigenes Glück kümmern? Das Schicksal kommt ihr zuvor und reißt sie mitten aus dem Leben. Als sie zu sich kommt, ist nichts mehr, wie es war. Warum kümmert sich Sabina, die Jugendliebe ihres Mannes Johannes, so liebevoll um sie? Warum kommen ihre Schwester Anna oder ihre Eltern niemals zu Besuch? Ist Anna etwa tot? Oder im Gefängnis? Und was ist aus Jens geworden?
Zur Autorin: Seit ihrer Kindheit liebt Ivonne Keller das Spiel mit der Sprache. Aufgewachsen in einem hessischen Dorf, begeisterte sie sich bereits in der Schule für englischsprachige Literatur und lernte später während eines Auslandsstudiums im andalusischen Granada Spanisch. Die Faszination für Sprache, gekoppelt mit dem Interesse für alles Menschliche, führte sie neben ihrer Arbeit als Personalerin zum Schreiben. Dabei interessiert es sie besonders, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen. Wenn das Leben so anstrengend wird, dass die Fassade bröckelt und man auf das schauen kann, was dahinter liegt. Meist sind Frauen ihre Hauptfiguren – so wie in ihrem ersten Roman Hirngespenster. Ivonne Keller lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt am Main.
Meine Meinung kurz & knapp: Hirngespenster, der Debütroman von Ivonne Keller, den es momentan nur als eBook gibt, ist ein Buch, das man in mehrere Genre-Schubladen packen könnte: Einerseits dramatische Familiengeschichte, teils Frauenroman, andererseits aber auch mit einem gehörigen Schuss psychologischem Krimi versehen, bedient es einige der gängigen Bereiche, weshalb ich es einmal in allgemeine Belletristik einsortiere.
Ivonne Keller hat es geschafft, mich von der ersten Seite zu fesseln, was nicht jedem Autor gelingt. Die Geschichte von Silvie und Anna, zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, beginnt in ihrer Jugendzeit, in der Anna an Leukämie erkrankt. Danach haben die beiden sich nicht mehr viel zu sagen und somit verfolgt der Leser verschiedene, sich abwechselnde Erzählperspektiven: Aus der Sicht von Silvie, Anna und Sabina, die Jugendliebe von Silvies Mann Johannes, wird Hirngespenster erzählt. Eingestreut wird ebenso eine in kursiv gehaltene Sichtweise einer weiteren Person, auf die ich nicht näher eingehen möchte, da diese eine sehr große Rolle zur Lösung des Romans beiträgt.
Und genau diese Lösung lässt den Leser mit einem großen Aha-Erlebnis am Ende zurück. Ich war wirklich sprachlos und verblüfft zugleich über dieses grandiose Ende, was nicht oft vorkommt. Auch während der Handlung baut Ivonne Keller einige Wendungen und Erlebnisse der Protagonisten ein, die dem Leser einige Fragezeichen im Kopf bescheren, die sich aber allesamt nach und nach aufklären. Auch lustige Szenen fehlen im Buch nicht: Hier hatte es mir vor allem Olga, die russische Nachbarin von Sabina, angetan. Sie war immer für einen Lacher gut und lockerte die Geschichte auf.
Ich kann Hirngespenster unbedingt weiterempfehlen! Dieses Buch wird definitiv mein Monatshighlight im Februar sein, und ich hoffe, dass sich der Verlag dazu entscheidet, diesen Roman auch im Papierformat zu veröffentlichen, denn Ivonne Kellers Debütwerk hat es definitiv verdient, von vielen gelesen zu werden. Mich hat sie auf jeden Fall als neuen Fan gewonnen!
ღ Als erstes muss ich loswerden das ich am Anfang nie im Leben auf so ein Ende gekommen wäre... mehr jedoch verate ich nicht ;) versteht sich...
Kurzbeschreibung: Drei Frauen. Silvie, ihre Schwester Anna und Sabina. Ein Unfall, der ihr Leben verändert. Während Silvie vor der Entscheidung für ihren Liebhaber Jens und gegen ihren Mann Johannes steht, kämpft ihre Schwester Anna um ihren Verstand. Nur mit Pillen schafft sie es, den Alltag mit ihren drei Kindern einigermaßen zu überstehen. Silvie ist hin- und hergerissen: Soll sie Anna beistehen oder sich um ihr eigenes Glück kümmern? Das Schicksal kommt ihr zuvor und reißt sie mitten aus dem Leben. Als sie zu sich kommt, ist nichts mehr, wie es war. Warum kümmert sich Sabina, die Jugendliebe ihres Mannes Johannes, so liebevoll um sie? Warum kommen ihre Schwester Anna oder ihre Eltern niemals zu Besuch? Ist Anna etwa tot? Oder im Gefängnis? Und was ist aus Jens geworden? »Gefühlvoll und ergreifend mit Augenzwinkern«
ღ Wie in der Kurzbeschreibung erwähnt geht es um die Schwestern Silvie und Anna. In ihrer frühen Kindheit hatten sie ein gutes Verhältnis, konnten sich alles erzählen und mochten sogar gleiche Musik... Dann ein Schicksalsschlag... Anna hat Leukämie! Doch für Silvie war dies kein Grund nicht weiter zu ihrer geliebten Schwester aufzuschauen... im Gegenteil, sie bemühte sich sehr um sie... Doch Anna veränderte sich... gab sogar insgeheim Silvie die Schuld an der Leukämie und wurde immer kühler... Auch später noch machte sich Silvie Sorgen wie eh und je und Anna mißbilligte so ziemlich alles... verstand die Zuneigung ihrer Schwester falsch... aber alle hat seinen Grund und seine Wurzel... Die Lebenswege der Schwestern gehen auseinander... Anna lernt Matthias kennen... sie bekommen drei Mädchen und ihnen steht eine schwere Zeit ins Haus... ღ Silvie und Johannes freunden sich an und lernen sich zu lieben... sie bekommen zwei Jungen...
Ivonne Keller schreibt diesen Roman aus der Sicht der beiden Schwestern und auch aus der Sicht von Sabina... eine weitere Schwester? Nein! Sabina war die erste große Liebe von Johannes... sie kehrt nach Deutschland zurück und lernt dort ihre Nachbarn Olga und Vladimir kennen... auch die Frisörin Tanja wird eine treue Weggefährtin... Olga war mein kleines Highlight in diesem sonst sehr ernsten Roman... ja wirklich... sie hat mich sogar zum lachen gebracht :)
Die Geschichte der drei Frauen Silvie, Anna und Sabina ist auf eine ganz besondere Art verbunden und so ergreifend, dass man das Buch nicht aus der Hand geben kann...
Das Schicksal meint es leider ein weiteres Mal nicht gut mit den Schwestern und reißt Silvie mitten aus dem Leben. Sie wacht auf und alles ist anders. Sie bekommt zwar alles mit was um sie geschieht, auch ve´rsteht sie was gesprochen wird... jedoch kann sie sich kaum rühren, geschweige denn sprechen... alles was aus ihrem Mund kommt ist Aaaa, Oooo und sabber... Es ist merkwürdig für sie... Warum kümmert sich Sabina um sie und warum ist Sabina überhaupt da? Sie vermisst ihre Schester Anna und ihre eltern... Wo sind nur alle? ღ
Mein Fazit: Es gab aber einige sehr ergreifende Passagen so dass ich ein Pause einlegen musste... Ich muss zugeben, dass ich ein ausgeprägtes Empathieempfinden habe und mich zu sehr in die Hauptfiguren hineinversetzen konnte.... der Wahnsinn... auch muss ich zugeben das ich viel nachgedacht und gegrübelt habe... auch jetzt noch... dieses Buch wird mich sicher eine Weile nicht loslassen...
ღ Ein erschreckend realer Roman... sehr gefühlvoll, ergreifend und absolut lesenswert ღ
Ich danke der Autorin Ivonne Keller... dafür das ich dieses Rezensionsexemplar lesen durfte *-*
Ich hatte bei diesem Buch keine großen Erwartungen, hatte nur schon viel Positives drüber gehört. Aber das Cover hat mich immer wieder magisch angezogen, so dass ich jetzt endlich zu dem Buch gegriffen habe. Es ist eine gelungene Mischung aus Familiengeschichte, Psychothriller und Drama – spannend von Anfang an, fesselnd bis zum Schluss. Ich habe das Buch nicht aus der Hand legen können und habe es in kürzester Zeit durchgelesen!
Vor den verschiedenen Kapiteln stehen immer Vornamen, so dass man direkt weiß, um wen es gerade geht. Und schnell hat man die verschiedenen Figuren eingeordnet und kennengelernt – einzig unklar bleibt bis zum Schluss, wessen Gedanken eigentlich in jedem Kapitel in kursiver Schrift wiedergegeben sind. Ich zumindest war da mit meiner Idee völlig auf dem Holzweg und zum Schluss, als sich alles auflöst, war ich sehr erstaunt, und ich hätte niemals mit einer solchen Auflösung gerechnet.
Die Geschichte ist sehr interessant und spannend erzählt. Es ist nicht nur eine einfache Familiengeschichte, es ist ein Drama über die Abgründe von Beziehungen, über Vertrauen, Betrug und Abhängigkeit – Abhängigkeit von anderen Menschen aber auch von Drogen. Von Anfang an war ich gefangen im Geschehen, wollte stets wissen, wie es weitergeht und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. In der Mischung aus Drama und Psychothriller liegt eine feine subtile Spannung, die die Autorin bis zum Schluss halten kann. Und das Finale hat mich wirklich überrascht – denn es war ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.
Das Buch liest sich sehr gut, auch wenn der Schreibstil nicht immer einfach ist, dafür aber treffend und auf den Punkt gebracht. Mit Beschreibungen hält sich die Autorin nicht auf – die sind aber auch gar nicht notwendig, denn sie schafft auch ohne eine ganz eigene, subtile Atmosphäre, in der es knistert und der ich mich kaum entziehen konnte.
Die Charaktere sind alle sehr gut gezeichnet. In jeden von ihnen konnte ich mich reinversetzen, so brisant sie zum Teil auch gehandelt haben und so verrückt ihre eigene Gedankenwelt auch war. Es ist nicht so, dass mir jeder ans Herz gewachsen ist, aber die Figuren waren schlüssig und schienen mir vom wirklichen Leben gar nicht fernab.
Einzig mit dem Ende – so überraschend die Auflösung auch war – konnte ich mich nicht anfreunden; das liegt aber vor allem daran, dass ich mich mit spirituellen Dingen schwer tue. Mehr kann ich hier leider nicht verraten ohne zu spoilern – aber wer das Buch gelesen hat, weiß sicherlich, was ich meine.
Fazit
Ein fesselnder Roman, in dem es um menschliche Beziehungen und Abgründe geht – um Liebe und Hass, Vertrauen und Abhängigkeit. Spannend bis zum Schluss konnte ich mich der Geschichte, die gut zu lesen war, kaum entziehen. Die Charaktere sind zwar nicht alle sympathisch, aber so gut gezeichnet, dass ich mich in jeden hineinversetzen konnte. Am Ende gibt es einige Überraschungen und Wendungen – nur den Schluss mochte ich nicht, einfach weil mir Spirituelles in Büchern nicht so liegt. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung und gebe daher dem Buch gerne 4,5/5 Sternen.
Ein Psychodrama so intensiv wie verstörend, so spannend wie gefühlsgeladen
Als Silvie nach einem Unfall erwacht, ist die einst so lebenslustige Frau gefangen in ihrem eigenen Körper. Ihre Schwester Anna, die seit Jahren kurz vor einem Zusammenbruch stand, scheint verschwunden – und die Frau, die sie so liebevoll pflegt, hat Silvie über Jahre als gefährliche Rivalin gesehen.
Autor:
Seit ihrer Kindheit liebt Ivonne Keller das Spiel mit der Sprache. Aufgewachsen in einem hessischen Dorf, begeisterte sie sich bereits in der Schule für englischsprachige Literatur und lernte später während eines Auslandsstudiums im andalusischen Granada Spanisch. Die Faszination für Sprache, gekoppelt mit dem Interesse für alles Menschliche, führte sie neben ihrer früheren Tätigkeit als Personalerin zum Schreiben. Dabei interessiert es sie besonders, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen. Wenn das Leben so anstrengend wird, dass die Fassade bröckelt und man auf das schauen kann, was dahinter liegt. Meist sind Frauen ihre Hauptfiguren - so wie in ihrem ersten Roman »Hirngespenster«. Sie lebt mit ihrem Mann, drei Söhnen und einer bunten Katze in der Nähe von Frankfurt am Main.
Meine Meinung:
Dieses Buch ist spannend und dramatisch zugleich. Sieht man das Cover, geht man nicht davon aus. Auch denkt man, das im Titel ein Schreibfehler vorliegt. Heißt es normal nicht Hirngespinster? Aber hier sei gesagt das der Titel richtig ist.
Hirngespenster beginnt mit dem Rückblick in die Vergangenheit der beiden Schwestern Silvie und Anna, welche nicht unterschiedlicher sein können. Mit bereits jungen Jahren erkrankt Anna an Leukämie und ihre Eltern kümmern sich rührend um sie. Silvie tritt damit in den Hintergrund und wird eher von den Eltern vernachlässigt.
Silvie kommt irgendwann mit ihrer Jugendliebe Johannes zusammen, der wiederum noch eine Jugendliebe in Amerika hat. Dieser trauert er, trotz Beziehung zu Silvie, weiterhin nach.
Viel mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen, denn jedes weitere Wort wäre zu viel. Das Buch wurde aus mehreren Sichtweisen geschrieben. Verfolgen wir mit einen Kapitel Silvie ihre Gedanken und Taten, lesen wir im nächsten Kapitel die Sichtweise von Anna. Und dann gibt es immer noch die kursivgeschriebenen Textzeilen.
Mit diesen Zeilen tat sich bei mir ein Rätsel auf und das zog sich durch das ganze Buch. Von den ersten Seiten in den Bann gezogen konnte ich das Buch, wenn ich es denn in der Hand hatte, nicht mehr weglegen. Ich wollte wissen was das Leben mit Silvie und Anna gemacht hat und wie sie alles gemeistert haben. Ich wollte auch wissen, was der Klappentext zu bedeuten hatte. Dazu muss ich sagen, dass dieser gut gewählt wurde.
Mit der Auflösung der Geschichte um Anna und Silvie habe ich so nicht gerechnet. Aber ich fand das Ende gelungen.
Auch der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen.
Hirngespenster kann ich jedem ans Herz legen der auf Drama und Spannung gleichzeitig steht.
Als Silvie nach einem Unfall erwacht, ist die einst so lebenshungrige Frau gefangen in ihrem eigenen Körper. Ihre Schwester Anna, die seit Jahren kurz vor einem Zusammenbruch stand, scheint verschwunden. Und die Frau, die sie jetzt so liebevoll pflegt, hat Silvie über Jahre hinweg als Rivalin gesehen.
Entgegen sonstiger Gepflogenheiten möchte ich diesmal nicht viel mehr zum Inhalt erzählen, denn es könnte tatsächlich ZU viel sein. Trotzdem muss ich ein paar Worte zum Buch loswerden, denn es ist schon eine besondere Geschichte, die mir hier begegnet ist.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive dreier Frauen:
Silvie, eine fest im Leben stehende Frau, die so schnell nichts aus der Bahn zu werfen vermag, verheiratet mit Johannes, zwei kleine Kinder, erfolgreiche Journalistin. Anna, Silvies Schwester, voller Ängste, unglücklich verheiratet und überfordert mit ihren drei Töchtern, oft nicht wissend, wie sie ihr Leben meistern soll. Und schließlich Sabina, eine Amerikanerin, die der Liebe wegen nach Deutschland kam - letztlich einer unerfüllten Liebe wegen, denn Johannes hat eine andere geheiratet: Silvie.
Das Leben der drei Frauen ist miteinander verkettet, und im Laufe der Geschichte lernt der Leser die drei Charaktere näher kennen, ihre Lebensgeschichte, die Geschehnisse vor und nach dem großen Unfall, nach dem nichts mehr so ist, wie es einmal war. Diese drei Frauen sind nicht zwangsläufig sympathisch, aber sie werden im Laufe des Geschehens zunehmend plastischer und glaubwürdiger.
Die Handlungsstränge sind gekonnt und logisch miteinander verwoben, der Plot ist wahrlich ausgetüftelt, die kurzen Kapitel laden immer wieder zum Weiterlesen ein.
Dabei schwebt die ganze Zeit und von Anfang an ein Fragezeichen über dem Kopf des Lesers, ein anhaltendes 'Hääääää?', das sich wie ein Hintergrundrauschen festsetzt, den Leser immer wieder innehalten lässt, sich jedoch nie wirklich manifestiert.
Das beginnt schon mit dem Titel, der mich sofort stutzen - und neugierig werden - ließ. 'Hirngespenster'? Heißt das nicht 'Hirngespinste'? Doch ganz am Schluss stellt sich heraus: treffender hätte der Titel nicht gewählt werden können, ebenso wie das geheimnisvolle Cover. Von Anfang an kreist das Gedankenkarussell des Lesers, was da wohl geschehen sein könnte - und doch gelingt es Ivonne Keller immer wieder, einen zu überraschen und zum Umedenken zu zwingen. Und präsentiert schließlich ein Ende, bei dem plötzlich alles einen Sinn ergibt, die Fragezeichen verschwinden und der Leser schließlich verblüfft und berührt das Buch zuschlägt.
Ein Frauenroman? Eher nicht, auch wenn ich glaube, dass Frauen sich vermutlich wohler fühlen werden mit dem Buch als Männer. Für mich ist das Buch eine gelungene und ungewöhliche Mischung aus Familienroman, Thriller und Drama und hat mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
In jedem Fall eine dringende Leseempfehlung an alle, die einmal Lust auf etwas anderes haben!
Drei Frauen, deren Schicksal miteinander verbunden ist, jede auf der Suche nach dem Lebensglück und doch unfähig das Schicksal in die Hand zu nehmen bis Silvie einen Unfall hat, der sie völlig abhängig von anderen macht und das Leben aller verändert…
Silvie könnte glücklich sein. Sie hat einen tollen Mann, der sich liebevoll um die beiden süßen Kinder kümmert und einen interessanten Beruf. Jedoch trauert Johannes noch immer seiner Jugendliebe Sabina hinterher, und auch Sabina konnte die Trennung nie verwinden. Silvies Schwester Anna hat jedoch ganz andere Probleme. Der Druck, eine perfekte Hausfrau und Mutter zu sein, nimmt ständig zu. Ihr Mann Matthias nörgelt nur an ihr herum, nichts kann sie ihm recht machen und die Kinder trampeln auf ihren Nerven herum. Den Alltag bewältigt sie nur noch mit Medikamenten, ihr entgleitet die Kontrolle und selbst die Nachbarn reden schon. Doch Hilfe will sie nicht und auch Silvie hat keine Chance an Anna heranzukommen.
Der Roman ist in drei Handlungsstränge gegliedert, die jeweils die Leben der drei Frauen Silvie, Anna und Sabina in Rückblenden beleuchten. Umgeben ist das Ganze von der Rahmenerzählung, in der Silvie nach ihrem Unfall aus der Ich-Perspektive versucht, herauszufinden, was geschehen ist und wie sie in ihre hilflose Position geraten ist.
Ivonne Keller zeichnet lebensnahe, authentische und vielschichtige Figuren, und auch wenn man so manches Mal deren Unglück, die Verzweiflung und Selbstaufgabe kaum auszuhalten vermag, so ziehen die Lebensgeschichten der drei Frauen den Leser unaufhaltsam in den Bann. So wie Silvie nach dem Unfall in einem Körper gefangen ist, der ihr nicht gehorchen will, so verharren auch bereits zuvor alle Personen in ihren jeweiligen Situationen, auf der Suche nach dem Glück, jedoch so fest in ihren Lebensmustern verwoben, dass sie kaum in der Lage sind, sich daraus zu befreien. Kleine Lichtblicke geben Hoffnung und immer wieder lässt die Autorin kleine Momente aufblitzen, die neue Fragen aufwerfen, zu neuen Vermutungen anregen und Seite um Seite weiterlesen lassen.
Mit „Hirngespenster“ ist Ivonne Keller ein hervorragendes Debüt gelungen und ich bin sehr gespannt auf weitere Bücher der Autorin, die es versteht, mit kritischem Blick hinter Fassaden zu schauen und mit einfühlsamen Worten Verständnis für Menschen zu wecken, deren Leben nicht immer in geraden Bahnen verläuft und deren Entscheidungen so manches Kopfschütteln hervorrufen.
Das Buch bekommt von mir eine ausdrückliche Leseempfehlung.
Silvie und Anna sind als Kinder unzertrennlich, vor allem Silvie sieht zu ihrer älteren Schwester auf. Als Anna an Leukämie erkrankt leidet ihr Verhältnis zunehmend und als erwachsene Frauen haben sie sich nur noch wenig zu sagen.
Anna lebt mit ihrer Familie in einem Vorort von Frankfurt und Silvie in Frankfurt Mitte. Beide haben gänzlich unterschiedliche Vorstellungen von einem erfüllten Leben und beide verirren sich in den Fallen des Alltags und drohen daran zu zerbrechen.
Ivonne Keller hat einen rasanten Frauenroman geschaffen, der einen sehr starken Sog auf die LeserInnen ausübt. Sie schafft es über das gesamte Buch hinweg einen Spannungsbogen aufzubauen und diesen dann aufrecht zu erhalten.
Die Charaktere bleiben leider ein wenig in ihrer Ausgestaltung zurück, die LeserInnen erfahren was sie tun und wie sie es tun. Die Beweggründe für ihr Handeln und vor allem Hintergründe und auslösende Momente fehlen aber vermehrt.
Zum einen habe ich mir oft einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte gewünscht, zum anderen wurden manche Situationen wiederholt geschildert, während andere, die zum Fortgang der Geschichte notwendig waren nur am Rande erwähnt.
Manche Auflösungen der Geschichte waren für meine Begriffe recht einfach gestrickt, da hätte ich mir mehr „Warum?“ gewünscht. Die angerissenen Themen in dem Buch waren für meine Begriffe zu ernst um mit einem „Augenzwinkern“ aufgegriffen zu werden und vor allem die Entwicklung von Anna hätte ich mir ausformuliert gewünscht.
Für meine Begriffe bleiben am Ende zu viele Fragen offen oder werden nur an der Oberfläche beantwortet und das war für mein Verständnis leider unbefriedigend.
Ivonne Keller hat allerdings eine große Leistung vollbracht, ihr Buch wurde zunächst frei auf der Plattform neobooks veröffentlicht und schließlich als eBook verlegt und das verdient. Denn schreiben kann Frau Keller. Faszinierend war der Spannungsbogen, der sich über das gesamte Werk zieht und das Weglegen des Buches beinahe unmöglich machte.
Ein Buch, das viele bewegen und berühren wird, meine Geschichte war es leider nicht.
Als Silvie erwacht weiß sie erstmal nicht was genau passiert ist. Sie kann sich nicht so bewegen wie sie möchte und auch sprechen kann sie nihct. Ihrer Schwester Anna, die kurz vor einen Zusammenbruch stand, scheint wie vom Erdboden verschwunden zu sein. Doch das Schlimmste ist die Frau die sich um Silvie kümmert ist eine Rivalin aus der Vergangenheit und wie es scheint ist sie mit ihren Mann zusammen. Das glückliche Paar kümmert sich um Silvie, die die Welt nicht mehr versteht.
An sich eine sehr gute Story. Leider konnte ich mir ab Mitte des Buches denken was da los ist und damit war für mich die Spannung was mit Silvie passiert dahin. Man springt zwischen den Zeiten vor Silvies Unfall und dem Jetzt hin und her. Unter anderen bekommt man die Gedanken von Silvie, Anna und Sabin. Der Schreibstil ist gut und fesselnd einen, man liest und liest und liest und will nur noch wissen wie es ausgeht. Man erfährt was mit Silvie und Anna passiert ist wie ihr Leben verläuft und was alles bis zu Silvies Unfall passiert. Sehr melodramatisch und faszinierend ist die Geschichte verpackt.
Als Silvie nach einem Unfall erwacht, ist die einst so lebenslustige Frau gefangen in ihrem eigenen Körper. Ihre Schwester Anna, die seit Jahren kurz vor einem Zusammenbruch stand, scheint verschwunden – und die Frau, die sie so liebevoll pflegt, hat Silvie über Jahre als gefährliche Rivalin gesehen.
Ich bin sprachlos. Super geschrieben, obwohl ich mir persönlich zu viele Sichtweisen waren. Da es am Schluss 4 Stück waren, war es manchmal etwas schwer zu folgen. Da die Geschichte am Anfang noch leicht zu lesen war ging es aber um so weiter man kam um so schwerer war es bei mir der Geschichte zu folgen. Doch sie war auch so spannend geschrieben, dass ich das Buch an einem Tag gelesen habe. Sehr melodramatisch, gefühlvoll und faszinierend. Das Buch würde ich nicht lesen, wenn ich einen sch... Tag hatte, da es nicht gerade eine leichte Kost ist.
Wow!! Ich war schon lange nicht mehr so angetan von einem Buch. Spannende Geschichte/Handlung, schöner Stil, schöne glaubwürdige Charaktere und ein absolut unvorhersehbares Ende, das ICH so richtig toll fand.