2011 reist Sascha Hommer nach China, es ist seine zweite Reise ins Reich der Mitte. Vier Monate lang lebt er in der westchinesischen Millionenstadt Chengdu, wo ein befreundetes Paar ein Stadtmagazin herausgibt.
Mit 14 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt Sichuans eine Boomtown des 21. Jahrhunderts, die hemmungslos wächst und wächst. In seinem Reisetagebuch "In China" widmet sich Sascha Hommer den absurden und abgründigen Alltagsgeschichten, die eine Stadt wie Chengdu hervorbringt. Auch fernab der prosperierenden Ballungszentren der Ostküste hat das chinesische Wirtschaftswachstum seine unübersehbaren Spuren hinterlassen: Aus dem einstigen Aussteigermekka Chengdu ist eine Metropole der chinesischen Gegenwart geworden, die dem westlichen Blick fremd und unzugänglich bleibt.
Wie die anderen deutschen Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe, dieses Buch habe ich auch von der Goethe Institut Bib ausgeliehen. Zunächst war das eine Empfehlung meines Boyfriends, der gar kein Deutsch sprechen oder lesen kann, aber irgendwie hat es mein Interesse gelockert. Ich kannte Sascha Hommer auch gar nicht, aber von dem Umschlag selbst gefällte mir das Buch schon.
Es geht um der Autors Reise nach China, nämlich Chengdu, wo er für 4 Monate gewohnt hat. Bis Ende des Buches konnte ich nicht verstehen, warum er überhaupt nach Chengdu temporär umgezogen hat, aber es macht auch nichts. Die Handlung geht es auch ja nicht darum.
Was gefällt mir am besten ist das Illustration Style. Ich fand das echt cool! Insbesondere, das Charakterdesign. Wieso sind die alle nicht als Menschen gezeichnet wurde? Das ist ja geil! Ich spüre, das ist eben ein Symbolismus für die Charakter der Figuren. Der Autors Charakterdesign fand ich am besten, mit den austauschbare Masken, die wahrscheinlich was zu seiner psychologische Natur zurzeit symbolisiert. Karls Charakterdesign ist meine 2. Favourite, besonders wegen seine Emojimäßig Mimik. Das fand ich typisch China—or Ostasien generell, wahrscheinlich. Total on pointe!
Das Storytelling ist auch eigenartig, mit vier verschiedenen Arten von Storytelling. Also, erst gibt es die reale Handlung, in der der Autor sich befindet. Wir folgen ihn die ganzen Zeit er in Chengdu wohnte. Wir kennen uns seine Freunde lernen und sehen wie er um das Stadtleben navigieren. Der zweite Art ist wenn der Autor in einem Chatraum sich befindet und mit jemandem oder anderen sich chatten, um nachrichten von seinem Leben zu teilen. Der dritte Art ist durch eine ziemlich eine willkürliche Geschichte erzählt—was für mich ist am seltsamsten, da ich nicht verstehen kann, was diese Geschichte mit dem großen Plot zu tun haben. Der letzte (vierte) Art ist wenn der Autor als Synchronsprecher oder so arbeitet und sein Skript vorliest. Das war ja auch ziemlich willkürlich!
Überall hat das Buch mir total gefallen. Ich nehme viele Zeit, um die Illustration wirklich zu betrachten und zu beobachten, wie der Autor sie gemacht hat und ob es eine andere Deutung wirken kann. Die Geschichte ist auch ganz leicht, aber irgendwie voll mit Substanz verpackt. Ich würde das Buch zu allen mich empfehlen. Man wird viel von dem lernen, während eine normale, leichte Geschichte liest. Jetzt will ich auch sonstige mehrere Werke von Sascha Hommer lesen. Hoffentlich sind sie auch in der Goethe Bib verfügbar.
I won a contest by the Montréal Goethe Institut and was trilled to read some comic books published in German! I loved the drawings and felt like I grasped the storyline pretty well (as well as learning new words like ,,Kakerlaken", lol). Overall a great pleasure! Picked it up to pratice my German but loved it!