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The Impossible Proof

Originally published as 'Unmögliche Beweisoufnahme' in his 'Spirale'

218 pages, Hardcover

First published January 1, 1956

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About the author

Hans Erich Nossack

43 books12 followers
Hans Erich Nossack war ein deutscher Schriftsteller, der zunächst als Lyriker und Dramatiker, später jedoch vor allem als Prosaautor in Erscheinung trat.

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Community Reviews

5 stars
9 (23%)
4 stars
14 (35%)
3 stars
10 (25%)
2 stars
4 (10%)
1 star
2 (5%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Herman.
207 reviews42 followers
February 19, 2024
Kafka leest mee over mijn schouder en ik hoor hem goedkeurend grinniken.
Profile Image for EmBe.
1,253 reviews32 followers
December 30, 2020
Nossack stößt wie in vielen seiner Erzählungen und Roman erzählerisch ins Unbekannte, nicht Erklärbare vor. Er nennt es das "Andere" das mal unbekanntes Gelände sein kann, mal ein nur subjektiv erfahrbarer Erlebnisraum. Immer aber ist das Andere auch mit Erwartungen und Hoffnungen verbunden, auch mit einer individuellen Notwendigkeit. Der Ausbruch aus dem Käfig der "Normalität". Nossack schafft dies mit ruhiger Erzählhaltung, die einem aber die Dringlichkeit der Sache gut vermitteln kann. Ich erinnere mich auch an einen Satz: Der Mann sagte über seine Frau, sie war ein Mensch, mit deren Gesellschaft die Einsamkeit erträglich war. Denn sie war wie er ein Menscch, der auch in der Gesellschaft einsam war.
Profile Image for Martin.
290 reviews5 followers
August 29, 2026
Hans Erich Nossacks Unmögliche Beweisaufnahme schildert eine eigentümliche Gerichtsverhandlung, in der ein Mann zum Verschwinden seiner Frau befragt wird. Statt die Fragen des Gerichts klar zu beantworten, erzählt er von seiner Ehe und seinem Leben, wobei die Grenzen zwischen konkretem Geschehen, Erinnerung und rätselhaften Andeutungen zunehmend verschwimmen.

Am Anfang ist das durchaus amüsant. Die Beteiligten reden ständig aneinander vorbei: Das Gericht verlangt juristisch verwertbare Antworten, während der Angeklagte entweder die Aussage mehr oder weniger verweigert, sphynxartig dagegenhält, sich moralische Unterstellungen verbittet, dabei aber Kooperationswillen bestätigt und die Fragen dann auf seine eigene Weise beantwortet. Mit zunehmender Dauer wird der Text allerdings immer kryptischer. Schneegestöber in einer warmen Septembernacht, rätselhafte Andeutungen über die nicht vollzogene Ehe und andere scheinbar bedeutungsschwere Einzelheiten ersetzen zunehmend ein greifbares Geschehen.

Man kann darin eine Auseinandersetzung mit den Grenzen von Sprache und rationaler Beweisführung sehen: Bestimmte menschliche Erfahrungen und Beziehungen lassen sich nicht ohne Weiteres in die Kategorien eines Gerichts pressen. Mir reicht das allerdings nicht. Die erzählerische Unbestimmtheit wird hier zunehmend zum Selbstzweck und verdrängt den konkreten Gegenstand, über den man eigentlich etwas erfahren möchte.

Ein interessanter literarischer Versuch, der mich letztlich aber eher ratlos zurückgelassen hat.

Rating: 2/5
Sprache gelesen: Deutsch
Gelesen im Jahr: 2026
Gelesen als: Taschenbuch, Leihbibliothek
283 reviews9 followers
April 18, 2026
Man staat voor het gerecht en weet zelf niet goed waarom, en eigenlijk weten aanklager en president van de rechtbank eigenlijk ook niet goed waarvoor: er is geen dood lichaam, alleen een verdwijning van de echtgenote van de aangeklaagde. Die verdachte zegt zich neer te zullen leggen bij een oordeel en hij hoopt te horen wat hem ten laste is gelegd. Vervreemdend, ook het optreden van winterbuien in de late zomer.
Profile Image for Lisa H.
32 reviews
December 19, 2025
The Impossible Proof is a rigmarole court trial meant to unravel the location of the defendant's wife's disappearance, but was secondary to the primary conversation of the limits of language and concrete evidence to describe the human experience. Man was getting judged on his childless marriage, and his brevity in communication with his wife, which was seen as alien and "cruel", but understanding and love doesn't require constant communication.
What's even more compelling is the trial didn't happen externally, but rather in the defendant's mind during an insomniac night as seen in the repetitive, whirlwind discourse of interrogation. Defendant is prosecuting himself to societal norms and his worst fears, and defending himself against himself. There was no "crime", but rather the crime of love leaving no evidence. The unsatisfactory of an abrupted transcript complements the overall discourse of the book, in its fruitless attempt to finalize the truth of his life and marriage, especially through conventional means (like legal proceedings). Stunning book. I adore the translation and the writing style. I read it in three hours.
This entire review has been hidden because of spoilers.
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