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1996 musste Anja Rützel zwei Mal bitterlich weinen: um ihr eingestelltes Lieblingsmagazin Tempo – und um ihre aufgelöste Lieblingsband Take That. Aus ihren Liedern hatte sie alles gelernt, was man über das Suchen und Erfi nden der Liebe wissen muss. Aus der Trennung und der glücklichen Wiedervereinigung lernte sie dann alles über Hass und Versöhnung. Und über würdevoll cooles Erwachsenwerden im Pop und anderswo.

3 pages, Audible Audio

Published October 10, 2019

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About the author

Anja Rützel

12 books4 followers

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Community Reviews

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6 (5%)
1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 14 of 14 reviews
Profile Image for Meike.
Author 1 book5,117 followers
April 28, 2020
Okay, so I have no interest in Take That and I've only listened to the audiobook because we will discuss the whole "KiWi music library"-series on the podcast, but this was so entertaining - Anja Rützel is hilarious! She consciously evades the trap to discuss this casted money making machine from a purely ironic perspective and, as a real fan, full-hearted celebrates what the band gave her, cleverly juxtaposing the orchestrated management schemes with what she knows about the real people behind them. It's light, it's smart, it's partly a music-related memoir, and you will be suprised how Rützel manages to hermeneutically dissect Take That's lyrics. This morning, for the first time in my life, I put on a Take That playlist, just because this little book was so fun. Could it be magic?
Profile Image for Anika.
970 reviews325 followers
May 25, 2020
ETA: [Dieses Buch haben wir auch im Papierstau Podcast besprochen (Folge 100: Zur Sache, Schätzchen)] /ETA

Sehr unterhaltsam und kurzweilig. Natürlich hilft es, wenn man sich für das Thema (Boyband[kultur] allgemein und Take That im Speziellen) interessiert und/oder selbst eine "Fanhistorie" aufzuweisen hat (die, zumindest leicht, ins Exzessive gehen sollte, schließlich reden wir hier von Boyband-fandom, nicht von stiller Verehrung o.Ä.). Denn: Anja Rützels Buch behandelt beides, sowohl die Band- als auch die eigene Fanbiografie. Doch auch Nichtinsider dürften an diesem Werk Spaß haben, versteht es Frau Rützel doch wie keine zweite, popkulturelle Phänomene sowohl wunderbar humorvoll, als auch mit Respekt und echter Leidenschaft zu besprechen (wie z.B. in ihren Kolumnen oder auch in Trash-TV, das mir auch schon gut gefallen hat.)

Nun also Take That. Das Buch bietet einen guten, kompakten Überblick über die Historie der Band, vom Casting bis zum Musical sind alle großen Stationen dabei. Jedes Mitglied wird in einem eigenen Kapitel vorgestellt, dazu gibt es Infos zu Songs, Songtexten, gut nachvollziehbare Thesen zur generellen Funktionalität von Boybands und kleine amüsante Listen, wie z.B. Frau Rützels 5 Lieblingssongs der Band oder die 5 besten Tanzfiguren. Sogar ein kurzer Ausflug in Fanfiktion ist dabei. Das Ganze, wie gesagt, gewürzt mit dem ganz speziellen Rützelhumor, der vieles (inkl. der Autorin selbst) auf die Schippe nimmt, man aber jederzeit spürt, dass er aus Verehrung entspringt, nicht aus Neid, Missgunst oder Unverständnis.

Mir hat das Buch besonders gut gefallen, da ich mich sehr mit dem Hintergrund der Autorin identifizieren konnte: Wie sie selbst war auch ich "ein paar Jahre zu alt", um dem TT-Hype komplett zu verfallen (meine "Ich bin 13 und drehe völlig durch"-Band waren die New Kids wenige Jahre zuvor), aber ich war stets interessiert genug, um so ziemlich alles nachzuvollziehen können, was Frau Rützel anspricht - auch gemeinsam mit meiner Schwester. Immerhin war "Never Forget" der Song in meinem Abi-Jahr, und das Konzert der Progress-Tour gehört zu den besten, auf denen ich je war (einfach, weil es so umfangreich war: Pet Shop Boys als Vorband, dann TT4, dann Robbie solo, dann TT5, und ich hätte nie gedacht, das nochmal live zu erleben...). Trotzdem war ich immer mehr Robbie als Take That, aber nun, geht ja beides gut zusammen.

Kurzum: Das Buch macht einfach richtig viel Spaß!
Profile Image for Viki Toria.
213 reviews16 followers
January 3, 2020
Man merkt, dass dieses Buch wirklich von einem Fan geschrieben wurde. All die kleinen Details in den Videos oder die Eigenheiten der Bandmitglieder können nur so exakt von jemanden beschrieben werden, der sie auch liebt. Wenn ich zB an einen tanzenden Jason denke, muss ich auch sofort an diese Pray-Ich-Umarm-Mich-Mal-Selbst-Bewegung denken.

Zur Verteidigung des Wien-Konzerts von 2007 muss ich aber sagen: wir sind nicht Schuld, dass Howard im Krankenhaus war (das war die Schuld von Mailand). Der kam schon so verletzt zu uns und wir mussten eine dreiviertel Stunde in der Kälte stehen, damit wir endlich in die Halle konnten um zu erfahren, dass das Konzert fast abgesagt wurde. Somit war es TT3 in Urform.

Ich kann dieses Buch allen anderen deutschsprachigen Thattern nur wärmstens empfehlen.
300 reviews
March 30, 2020
Bisher für mich der tollste Band aus der KiWi-Musikbibliothek. Anja Rützel mag ich eh, und sie schreibt auch wie erwartet sehr lustig, leichtfüßig und doch hier und da herrlich verrenkt. Die Art, wie sie das Buch aufbaut, entspricht am ehesten der, wie ich selbst vermutlich ein solches Buch aufbauen würde, nämlich sehr anekdotenhaft und nicht allzu zusammenhängend. Sie stellt das Ganze nicht unter ein Thema wie z.B. Sophie Passmann ihr Buch über Frank Ocean und fügt auch keinen extra roten Faden ein wie z.B. Tino Hanekamp in seinem Buch über Nick Cave (beide auch toll!), sondern schreibt, so wirkt es, einfach alles nieder, was sie zu Take That, den einzelnen Mitgliedern und ihren Erfahrungen mit der Band zu sagen hat. Sehr unterhaltsam!
Profile Image for Mirja.
39 reviews4 followers
June 30, 2020
Anja Rützel hat es geschafft, dass ich seit 3 Tagen Ohrwurm nach Ohrwurm von Take That habe und mein Freund schon genervt von den ewigen Playlists ist...
Ich glaube Anja Ratzel könnte mir mit ihrem unglaublich witzigen Schreibstil einfach jedes Thema verkaufen. Ich sollte noch mehr von ihr lesen.
Profile Image for Thomas.
12 reviews
July 12, 2025
Anja Rützel könnte auch eine Abhandlung über das Liebesleben der Spülmaschinentabs schreiben und ich würde es mit Vergnügen lesen.

Umso besser, dass sie sich stattdessen für eine Band entschieden hat, deren Rise and Fall (and Rise) unser aller Leben in den 90s geprägt hat.
Profile Image for Madeleine.
84 reviews
April 16, 2020
Ein wunderschönes Buch, auch oder vielleicht grade weil ich den ‚Back for good‘ Ohrwurm wohl für die nächsten Wochen nicht los werden werde.
Profile Image for Dexter.
176 reviews10 followers
June 24, 2020
Das geht schnell: Ich liebe es. 😅
Profile Image for Sarah.
506 reviews5 followers
June 29, 2020
Das kann man schon lesen, geht ja auch fix, muss man aber eben auch nicht.
7 reviews
January 7, 2021
Wenn man kein glühender Take That Fan war, dann wird es leider irgendwann langweilig.
Profile Image for Marc Lippuner.
42 reviews6 followers
April 23, 2021
Das vielleicht unterhaltsamste Musikbuch des Jahres 2019, zumindest für all jene, die das Phänomen Boyband immer schon mal ergründen wollten. Vielleicht auch, weil sie ihm selbst einmal erlegen sind… „Nicht nur das Leben ist angeblich wie eine Pralinenschachtel, auch eine Boyband ist idealerweise nicht einfach nur einheitlich süß: In der perfekten Packung befindet sich zwar unbedingt mindestens ein kriminell überzuckertes Schmeckstückchen, zum Ausgleich aber auch eine herbere Variante. Dann eine komisch geformte Bohne, mit lustigem Likör gefüllt, daneben eine Praline, die aus fadester Milchschokolade besteht, aber in glitzerndes Goldpapier eingewickelt ist – und schließlich immer auch, so will es das international gültige Pralinengesetz, eine Süßigkeit, die einem nicht besonders schmeckt, die man aber trotzdem auch noch verschlingt, wenn man gerade schon mal dabei ist.“ Mit dieser Definition beginnt Anja Rützel, bekannt für ihre süffisant-charmanten Spiegel-online-Kolumnen über Trash-TV & große Fernsehgalas, ihre Liebeserklärung an Take That, die wohl bedeutendste Casting-Band der letzten Jahrzehnte. Was folgt ist eine von vergnüglichen Fangirl-Anekdoten durchsetzte Beschreibung der fünf Boyband-Archetypen: dem Ernsthaft-Sensiblen (Gary, der am besten singen konnte und auch am besten gealtert ist), der Spaßmacher (Robbie, der die unvergleichlichste Solokarriere hinlegte), der Süßbert (Mark, der „überraschend früh verknitterte Posterboy“, den die kleinen Mädchen immer am besten fanden), den sexy Körperzeiger (Howard, den die Mütter der kleinen Mädchen immer am besten fanden, und der angeblich nur deshalb ständig seinen durchtrainierten nackten Hintern zeigte) sowie den, der auch dabei ist (Jason, „die perfekte leere Leinwand, ohne die im Pop nichts geht“). Untersetzt ist das „Leporello an Männlichkeitsideen“ mit amüsanten Top5-Listen sowie passgenauen Analysen einzelner Musikvideos und Live-Auftritte, die einen zwingen, auf Videoportalen alles nachzuschauen und staunend zugeben zu müssen, wie recht Rützel doch hat. Mit allem!
Profile Image for Nina.
31 reviews2 followers
October 23, 2019
Ein so liebevolles, unironisches Buch über Teenagerhysterie, Camp&Kinky Boybands, warum Mark Owen eine schmutzige Spitzmaus ist und es wichtig ist sich diese eine Obsession abseits von aller coolness und Popdiskurs zu bewahren! Ich hab stellenweise laut losgelacht, stellenweise fand ich die Bindestrichseeligen Beschreibungen etwas bemüht komisch. Aber das Herz scheint in jeder Zeile durch!
Displaying 1 - 14 of 14 reviews

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