Tennager Emma bittet Georg Wilsberg, auf ihren Vater aufzupassen, der mit einem mysteriösen Mann verabredet ist. Der Privatdetektiv lehnt ab - was sonst? Aber als Emma ihren Vater nicht erreicht, macht Wilsberg sich doch auf den Weg zum Park. Und findet ein Smartphone in einer Blutlache. Von Emmas Vater fehlt jede Spur. Wilsberg beginnt zu ermitteln. Der Verschwundene soll sich mit der rechten Szene beschäftigt haben, mit Leuten also, die vor Gewalt nicht zurückschrecken. Dann erhält Emma einen Anruf aus Beirut und Wilsberg fliegt in den Nahen Osten...
Das Buch ist flott erzählt, hat kurze Kapitel und man kommt schnell in die Geschichte rein. Das Ende ist nicht sonderlich überraschend, aber es passiert immer wieder was, von daher wird einem nicht langweilig. Aufgrund der Kürze des Buches sind die Charaktere nicht sonderlich stark gezeichnet. Eine Sache, die mich allerdings immens gestört hat, war die Verwendung der Jugendsprache. Diese wird zum Teil authentisch genutzt, sodass es wie gesprochene Sprache wirkt, aber in anderen Teilen spricht Emma dann wieder gestelzt wie Schriftsprache. Dadurch wirken die Dialoge auf mich zum Teil etwas halbgar. Insgesamt lässt es sich gut lesen und hat mich gut unterhalten: 3,75/5 Sterne
Ein spannender Krimi mit dem sympathischen Privatdetektiv Wilsberg. Stellenweise kam es mir fast ein bisschen unwahrscheinlich vor, vor allem als es darum ging, dass Wilsberg nach Beirut geflogen ist, allerdings bin ich auch keine Expertin für den Leistungsumfang von PrivatdetektivInnen.
Insgesamt eine gutgeschriebene Geschichte mit schnellem Tempo und interessanten Wendungen.