Das weltbekannte Märchen der Brüder Grimm sorgt seit Jahrhunderten für Nervenkitzel und hat das Bild des bösen Wolfes und des arglosen Menschenkindes in unseren Köpfen verankert. Diese neue, künstlerische Interpretation überrascht und lädt gleichzeitig in detailreichen, mehrdeutigen Bildern zum Entdecken der Komplexität des Märchens in all seinen Facetten ein. Außerdem bereichert es das gewichtige Thema mit humorvollen Details und Suchspielen. Die Künstlerin Katharina Naimer lässt den Wolf sympathisch erscheinen und geradezu mit der Natur, dem Wald verschmelzen, zum Wald selbst werden. Ohne zu verharmlosen verzichtet sie fast ganz auf bildliche Darstellungen, die Kindern Angst machen können. Im Vordergrund steht die Abenteuerlust des Kindes, das sich aufmacht, um erste Erfahrungen außerhalb der Familie zu machen. Der positiven Neugier wird eine große Gefahr entgegengesetzt, über die das Kind am Ende siegt. Die archetypische Märchensituation symbolisiert so das Selbstständig werden des Kindes, wenn es sich beispielsweise das erste Mal alleine zu Freunden oder in die Schule aufmacht. Nicht umsonst zählt Rotkäppchen zum bekanntesten und beliebtesten deutschen Kulturgut.
German philologist and folklorist Jakob Ludwig Karl Grimm in 1822 formulated Grimm's Law, the basis for much of modern comparative linguistics. With his brother Wilhelm Karl Grimm (1786-1859), he collected Germanic folk tales and published them as Grimm's Fairy Tales (1812-1815).
Indo-European stop consonants, represented in Germanic, underwent the regular changes that Grimm's Law describes; this law essentially states that Indo-European p shifted to Germanic f, t shifted to th, and k shifted to h. Indo-European b shifted to Germanic p, d shifted to t, and g shifted to k. Indo-European bh shifted to Germanic b, dh shifted to d, and gh shifted to g.
Ein absoluter Hit unter den Märchen, doch bis heute plagt den Wolf das böse Image, welches, ähnlich dem Hai, durch den Menschen auferlegt wurde. Vielleicht erhielt der Wolf diese Rolle auch u.a. durch die Gebrüder Grimm? So würde dieser Teil Deutschen Kulturguts einen faden Beigeschmack bekommen.
Die Wolfssituation in der Schweiz sieht folgendermassen aus: Es sollen dieses Jahr mindestens 35 Wölfe erschossen werden, dies obwohl die Anzahl Wolfrisse durch mehr Herdenschutz deutlich zurückgegangen sind...