Приключенията в „Край Рио де ла Плата“ започват от Монтевидео в Уругвай, от пампата и девствените гори на Южна Америка.
Една тайна влече млад немец към вътрешността на Аржентина, където среща революционера Лопес Хордан. По пътя си се натъква на различни хора – лукави политици, военни и богати търговци, замесени във вътрешнополитически борби, берачи на чай, гаучоси, пеони, емигранти от Европа, потърсили нов живот в Америка, и много други. Макар че почти всички в началото се отнасят към него с насмешка, младият мъж доказва, че е подготвен и то не само на теория за предизвикателствата на суровия живот сред дивата природа. Той е отличен ездач, стрелец, плувец, познава добре нрава и обичаите на индианците, бързо се ориентира в обстановката и преценява характера и качествата на хората, с които се сблъсква. С доброто си сърце, честност, откритост и умения печели истински и трайни приятелства. Изпитанията пред него и приятелите му продължават в следващата част „През Кордилерите“.
Karl Friedrich May (also Karol May) was one of the best selling German writers of all time, noted mainly for books set in the American Old West, (best known for the characters of Winnetou and Old Shatterhand) and similar books set in the Orient and Middle East. In addition, he wrote stories set in his native Germany, in China and in South America.
May also wrote poetry and several plays, as well as composing music; he was proficient with several musical instruments. May's musical version of "Ave Maria" became very well known.
Поредицата на ИК ТрудЗлатни детски книги я събирам вече 15 години (първите 20 томчета тръгнаха по РЕП-овете през далечната вече 2006-та ). Бързата проверка на списъка (виж тук: https://trud.cc/?cid=10&bookserie...) ми показа, че в процеса на придобиването им съм смогнал да си припомня доста любими заглавия, а с някои дори да се сблъскам за първи път - такъв именно бе случаят с Край Рио де ла Плата. Карл Май е автор, белязал детството ми, неговите романи буквално са разнищени от четене и препрочитане, обаче тази дилогия (втората част се нарича През Кордилерите) някак съм успял да я пропусна, поне според дневничето, дето си го водя от 1-ви клас. И определено беше интересен експеримент да яхна машината на времето за три-четири януарски дни. Ако трябва да направя анализ на творбата от позицията на възрастен човек, а и на пишещ брат, вече поприхванал някоя и друга занаятчийска техника, щях да определя сюжета като откровено малоумен. Всичко, за което редакторите нашокват канчетата на авторите присъстваше тук - невероятни ситуационни съвпадения, пространни обяснения, нелогични решения... обаче от позицията на детето, продължаващо да живее в мен се забавлявах на 110 %. И не ми дремеше, че добрите бяха идеалисти до идиотизъм, а лошите - кухи на хралупи, отхвърлях страниците една след друга и примирах от удоволствие. И не мога да дам нищо по-различно от пет звезди :)
Da ich in den letzten Wochen das Glück hatte, in Buenos Aires weilen zu dürfen, und da es mich neben der doch recht konzentrationsintensiven Lektüre von Peter H. Wilsons Monographie über den Dreißigjährigen Krieg auch nach ein wenig Kurzweil dürstete, griff ich kurzerhand zu der auf meinem E-Reader vorrätigen Ausgabe von Karl Mays Reiseerzählungen Am Rio de la Plata und In den Kordilleren, in denen der mitunter als Charlie angesprochene und aus Sachsen stammende Ich-Erzähler wieder einmal eine Menge Abenteuer erlebt, bei denen er freilich auch seine Überlegenheit – sowohl moralisch als auch in den meisten anderen Hinsichten – über all seine Begleiter unter Beweis stellen kann.
Den routinierten Karl-May-Leser mag das nicht schrecken, weiß er doch, daß er meist durch amüsant gezeichnete Nebenfiguren und spannende Abenteuer für die allzu offensichtliche Ungeniertheit, mit der sich der Autor mit seinem Protagonisten identifiziert, und den oberlehrerhaften Ton der Erzählstimme entschädigt wird. In diesen beiden Reiseerzählungen findet eine solche Entschädigung leider nur in sehr begrenztem Umfang statt, denn die Nebenfiguren bleiben, zumindest im ersten Band, recht blaß und auch auswechselbar: Der anfänglich eine Rolle spielende Yerbatero Monteso gerät schon nach im ersten Drittel des Buches in den Hintergrund, und auch für die Schatzsuche, deren Motiv er in die Handlung eingeführt hat, scheint er sich immer weniger zu interessieren. Der Bruder Jaguar, ein Priester, aber auch jemand, der in der Wildnis seinen Mann zu stehen vermag, dient nach einem fulminanten ersten Auftritt ebenfalls bald nurmehr dazu, dem Ich-Erzähler als Folie zur Verfügung zu stehen. Besonders peinlich ist etwa eine Szene, in der der Protagonist seinen neuen Freund mit seiner Fähigkeit, sich ungehört anzuschleichen, verblüfft, da hier die Selbstbeweihräucherung selbst mir als ehemaligem Zigarrenraucher den Atem verschlägt. Im Laufe der im ersten Teil beschriebenen Abenteuer trifft unser Charlie dann auch auf den Kapitän Frick Turnerstick, der eine eine Comic-Relief-Figur hätte werden können – allein schon der Name deutet darauf hin –, der allerdings niemals wirklich eine bedeutsame Szene hat. Überhaupt erscheinen die Begleiter unseres Helden oft wie auswechselbare Pappkameraden, und fast mutet es an, als habe der Autor selbst an manchen Stellen nicht so recht gewußt, was er mit ihnen anfangen sollte.
Auch die Handlung wirkt insgesamt trotz einiger spannender Episoden unausgegoren: Einerseits gibt es die Geschichte um die Teesammler und den Schatz, die mit einem vom Ich-Erzähler vermuteten Verbrechen, begangen von einem berühmten Andenführer, dem „Sendador“, zusammenhängt, doch andererseits gibt es da auch die Ähnlichkeit des Protagonisten mit einem argentinischen General, die ihn in politische Machtkämpfe zu verwickeln droht und dafür sorgt, daß weite Strecken des ersten Bandes von Auseinandersetzungen zwischen Charlie und einem Guerilla-Offizier namens Cadera bestimmt werden. Dieser Cadera – sowie überhaupt der politische Plot – verschwinden allerdings in der Folge.
Lachen mußte ich allerdings angesichts der wiederholt angebrachten Hinweise darauf, daß unser Erzähler des Spanischen so gut mächtig ist, daß er für einen Einheimischen gehalten wird. Zunächst einmal will er diese Sprache in Mexiko gelernt haben. Damit ist es allerdings völlig ausgeschlossen, daß ein Argentinier oder Uruguayo ihn für einen Landsmann halten würde, denn gerade die argentinischen Dialekte haben so ihre Eigenheiten. Alsdann offenbart das vom Erzähler eingesprenkelte Spanisch des öfteren so seine Unkenntnis, beispielsweise wenn er – jedenfalls in der Originalfassung – fortwährend des Wort „crocodilo“ benutzt, nicht wissend, daß das „r“ im spanischen Äquivalent des Wortes ein wenig nach hinten rutscht.
Tja, so geschah es denn, daß ich nach anfänglichem Lesen doch recht bald mich bei dem Gedanken ertappte, daß man zu Ende bringen müsse, was man angefangen hat – eigentlich nicht wirklich ein Kompliment an ein Buch. An die Orient-Geschichten Mays reicht dieser Roman jedenfalls nicht heran.
Was für ein toller Hecht unser Ich-Erzähler doch ist ist: Er kann genial Spanisch sprechen, ist allen anderen moralisch überlegen, er kann besser boxen, schießen, schleichen, Pläne schmieden als alle anderen und überhaupt: er weiß einfach immer, was am Besten ist und der Rest bestätigt ihm das auch immer wieder.
Ich hoffe, man merkt mir meinen Sarkasmus an.
Unser deutscher Ich-Erzähler hier, der durch Südamerika reist und dabei jede Menge Abenteuer erlebt ist in der Tat reichlich überzogen dargestellt (zumindest für unsere heutigen Maßstäbe), aber durch dieses Übertriebene war eigentlich ganz unterhaltsam. Mir ging es beim Lesen bzw. Hören des Hörbuchs so, dass ich mich auf jede neue Tollkühnheit des Protagonisten gefreut habe, um über sein riesiges Ego immer wieder zu lachen. Auf Dauer wurder das Werk jedoch echt anstrengend, weshalb ich mir Teil 2 - auch wenn die Geschichte noch nicht abgeschlossen ist- nicht mehr antun werde.
Fazit: Kann man lesen, wenn man arrogante tolle Hechte unterhaltsam findet.
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Rychlé, dobrodružné čtení, plné akce, dobře popsané přírody i tehdejší doby. Slupla jsem to raz dva a jenom mě mrzí, že zrovna nemám po ruce druhý díl. Myslím, že se ke Karlovi ještě vrátím :)
En mi caso particular, esta obra se presenta dividida en dos volúmenes, "Los hierbateros" y "El tesoro del Chaco". Relata las aventuras de un alemán en el Uruguay y en las provincias argentinas limítrofes, Buenos Aires, Entre Ríos y Corrientes, allá por los años 1870-1875. Arropado con vestimentas de cuero al estilo del lejano oeste norteamericano, el protagonista se enreda en una serie de peligrosas peripecias donde la inteligencia, sagacidad y astucia prevalecerán por sobre la fuerza para resolverlas.
Continúan sus aventuras en "En la cordillera", que suele dividirse en los volúmenes "El gran Chaco" y "La Pampa de Salinas".
Ich musste nach einigen Kapiteln bereits aufhören. Der Protagonist Charlie, offensichtlich das Alter-Ego von Karl May, ist ein richtiger Tausendsasser - spricht flüssiges Spanisch nach kürzester Zeit, hat eine wahnsinnige und unglaubhafte Menschenkenntnis und kann oft Taten voraussagen, kämpft, schießt und reitet. Im nächsten Atemzug spielt er so gut Orgel, dass der Organist, der ja eigentlich nichts von seinem Handwerk versteht, ihn als Nachfolger küren will. Dem noch nicht genug - nach einem Unfall mit einer Postkutsche stellt sich heraus, dass Charlie auch Damenhüte instandsetzen kann. Würden diese Fähigkeiten subtiler zutage treten, wäre die Geschichte wohl angenehmer zu lesen.
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I honestly don't remember if I started reading this book in my childhood when I discovered it in my father's library. But now that I live in Uruguay I decided to explore it through the eyes of someone who lived over a decade among the Uruguayans. They did not change much. About 150 years after the time this book is set, it is very easy to find the types of people described in Montevideo... TBC
A hero without any layers, without any real desire or goal, just rides around the country and shows off his sneaking, shooting, riding and his jedi like, negotiation skills. This guy is basically an ayrian, german superhero!
This book thaught me how empty and boring plot and action is, when there is no character at the core, holding everything together. Great example of how lame all those gary stu tales are!
There are some charismatic side characters, some intelligent action set pieces and the pacing is also pretty good most of the times. Those are the only aspects that keep this book from being a total waste of time!