Jump to ratings and reviews
Rate this book

Karl May Pockets #15

През Кордилерите

Rate this book
В романа „През Кордилерите“ Карл Май продължава разказа за приключенията на Чарли, сеньор Пена и отец Иларио, започнал в „Край Рио де ла Плата“

В дивата Гран Чако героите попадат в неприятниситуации. По-късно те се натъкват на тайнствения Десиерто. По пътя си срещат врагове, но и приятели и съюзници. В търсене на престъпния Сендадор се изкачват високо в боливийските Анди, където ги чакат нови изненади.

„През Кордилерите“ е втората част от двутомно издание. Първата част е романът „Край Рио де ла Плата“

Много немски писатели, сред които Херман Хесе и Хайнрих Ман, и учени са сред почитателите на творчеството на Карл Май. За него Алберт Айнщайн пише: „Радвам се, че съвсем не съм сам в любовта си към Карл Май. Знаете ли, че юношеските си години в Улм и Милано съм преживял изцяло под знака на Карл Май? И сега в някои трудни моменти с удоволствие чета негови книги… Повечето приключенски книги, които са ми попадали, са ми доскучавали, но романите на Карл Май никога “.

450 pages, Hardcover

First published January 1, 1894

8 people are currently reading
95 people want to read

About the author

Karl May

1,452 books441 followers
Karl Friedrich May (also Karol May) was one of the best selling German writers of all time, noted mainly for books set in the American Old West, (best known for the characters of Winnetou and Old Shatterhand) and similar books set in the Orient and Middle East. In addition, he wrote stories set in his native Germany, in China and in South America.

May also wrote poetry and several plays, as well as composing music; he was proficient with several musical instruments. May's musical version of "Ave Maria" became very well known.

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
81 (24%)
4 stars
113 (34%)
3 stars
118 (35%)
2 stars
18 (5%)
1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Tristram Shandy.
880 reviews268 followers
August 22, 2018
Darf es auch eine Kordillere mehr sein? – Nein danke, ich muß noch reiten.

In den Kordilleren ist der zweite Band, mit dem die Erzählung um den Sendador, einen Andenführer, der seine Schützlinge um des Profits willen in den sicheren Tod führt, ein Ende findet, und ich bin geneigt, darüber Erleichterung zu empfinden, daß Karl May diesen Stoff nicht als Trilogie angelegt hat. Denn – und dies ist das Hauptargument – es reiht sich ein potentieller Indianerüberfall an den nächsten, und immer gelingt es dem Ich-Erzähler, die besonderen Gegebenheiten des Geländes und die Pläne der Angreifer so auszunutzen, daß er seine Gegner mit Hilfe einer Finte ohne bedeutende Kampfhandlungen überwältigen kann. Man kann sich denken, daß diese Art, eine Geschichte zu erzählen, schnell langweilt.

Hinzu kommt, daß es sich just immer so fügt, daß die örtlichen Gegebenheiten und die Dummheit seiner Widersacher es unserem Helden ermöglichen, seine Pläne in die Tat umzusetzen. Ein Beispiel? Die bösen Indianer – wobei, die bösen Indianer sind eigentlich vom Sendador zu ihren Übeltaten verführt worden – wollen die guten Indianer überfallen. Charlie gelingt es, die Angreifer dazu zu bringen, des Nachts auf einem Boot, das sechs Mann fassen kann, nach und nach auf eine Insel überzusetzen, auf der sie ihre Opfer vermuten. Sobald die Angreifer in solchen kleinen Zahlen übergesetzt sind, verstecken sie sich in einer alten Kirche, wo sie unschädlich gemacht werden. Ja, ja, wenn ich einen Überraschungsangriff plane, konzentriere ich meine Männer natürlich innerhalb eines Gebäudes und nicht etwa in breitgefächerter Linie! – Und auf diese Weise geht es immer weiter, reiht sich ein vereitelter Überfall an den nächsten.

Zwischendurch versucht der Autor, seinen Figuren ein wenig Tiefe zu geben und einen Konflikt zwischen dem Streben nach Vergeltung, dem „Gesetz der Pampa“, und christlichen Werten zu zeichnen. Der Sendador ist zunächst einmal ein hartgesottener Schurke, der vor beinahe keiner Übeltat zurückschreckt, mitunter allerdings den Freund schont und am Ende dann nach einer – im wahrsten Sinne des Wortes – hochdramatischen Situation noch eine Wandlung durchmacht. Mehr Potential haben aber die Figuren des deutschen Abenteurers Señor Pena und des Indianers Gomarra, die sich innerhalb der Gruppe zu Gegenspielern des Erzählers entwickeln, weil sie seine Langmut nicht teilen. Besonders Gomarra, dessen Bruder vom Sendador ins Jenseits geschickt wurde, wetzt unnachgiebig das Rachemesser und bringt dadurch auch seine Reisegenossen wiederholt in Gefahr. Letztlich bleiben diese Auseinandersetzungen aber holzschnittartig und dienen der Hauptfigur stets dazu zu zeigen, daß sie selbst ihren Widersachern moralisch überlegen ist. Glaubhafte Charakterentwicklung gibt es hier nicht, aber wer würde sie auch bei Karl May erwarten?

Generell fällt auch auf, daß der Erzähler den Indianern Südamerikas weniger gute Eigenschaften zuspricht als ihren nördlichen Verwandten. An einer Stelle im zweiten Band läßt die Geschichte den Konflikt zwischen den Siedlern und den Ureinwohnern aus der Sicht eines Indios ersehen, doch insgesamt werden die Ureinwohner als feige, wankelmütig sowie als leicht zu täuschen und zu verführen gezeichnet. Lernfähig sind sie – so der Tenor des Buches – vor allem dann, wenn ein Weißer sich die Zeit nimmt, ihnen die Segnungen der europäischen Zivilisation nahezubringen.

Der zweite Band ist nicht wesentlich schlechter als sein Vorgänger, aber der kumulative Effekt all dieser Indianerüberfälle, das gänzliche Fehlen von Comic Relief, die sehr penetrante Selbstbeweihräucherung des Ich-Erzählers und die Blaßheit fast aller Figuren haben mich schließlich immer ungeduldiger werden lassen.

Nachtrag: Das habe ich ganz vergessen - Besonders amüsant war es zu sehen, wie der Erzähler jede der mitunter sehr unglaubwürdigen Koinzidenzen, die manch einem Schriftsteller die Schamesröte ins Gesicht getrieben hätten, stets als göttliche Fügung erklärte. So kann man aus der Not, eine sinnvolle Handlung zusammenzustricken, auch die Tugend der Frömmigkeit machen.
Profile Image for Книжни Криле.
3,617 reviews203 followers
February 5, 2021
Една от големите приключенски класики, които представихме на блога през миналата година беше романът „Край Рио де ла Плата“ на Карл Май, а ето, че от изд. „Труд” се погрижиха до него да се нареди и продължението на историята – „През Кордилерите”. Аватгюристът Чарли, сеньор Пена и отец Иларио продължават своето изпълнено с премеждия пътуване. Коварният Сендадор е успял да подкупи и привлече част от местните южноамерикански племена на своя страна, опонентите сипят изненадващи атаки, но героите са неуморими и непреклонни. Дали обаче ще успеят да спрат злия лидер? Прочетете ревюто на „Книжни Криле”: https://knijnikrile.wordpress.com/202...
Profile Image for Димитър Цолов.
Author 35 books446 followers
March 23, 2021
Романът е директно продължение на Край Рио де ла Плата, а решенията, които постоянно трябваше да вземат героите, останаха подвластни на пацифизма и хуманизма на техния водач Чарли (разказвачът на историята), достигащи на моменти олигофренни измерения :) Значи-и-и не може да заловиш изпечен главорез, отговорен за смъртта на десетки невинни люде, и да го пуснеш на свобода само срещу честната му дума, че повече няма да прави така. И ако в първия том, оценен от мен с максималните пет звезди (аргументирал съм се в краткото си ревю), бях подвластен на носталгията, пък и точно в този момент ми се четеше такъв тип неангажираща и разпускаща литература, тук яко се издразних... Среден три!
Displaying 1 - 4 of 4 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.